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2005-08-31 00:43:19
Die Welt kostet
Tja die Welt ist nicht günstig. Nur wissen das die wenigsten zumindest die sehr vielen Jugendlichen, die online rumschwirren, haben keine Ahnung. Dazu gibts paar Beispiele aus der echten Welt. Extra für euch Kinder ;).
Fall 1: Onlinegames und ihre monatlichen Kosten - World of Warcraft
Tja zuerst sieht man natürlich nur die 11,- € im Monat die man zahlen muss + die 40,- € damit man das Spiel überhaupt hat. Klingt am Anfang sehr viel vorallem wenn man bedenkt, dass WoW nicht nur in Deutschland verkauft wurde sondern auch weltweit um die 500.000 mal verkauft wurde. Klingt im ersten Moment sehr viel immerhin von paar Millionen € nur durch den Verkauf. Hier fangen spätestens die ersten an zu schreien: "Schweinerei viel zu teuer etc. etc."
Ja dann fangen wir mal an die Millionen auszugeben:
Lieferkosten, Verpackung und Vertrieb. Ist doch klar, dass Blizzard von den 40,- € nicht die kompletten 40,- € bekommt. Immerhin müssen die CD,s Handbücher etc. erst mal produziert und verschickt werden. Der Publisher will natürlich auch etwas vom Kuchen haben. A
Erste erlente Regel: Der Hersteller bekommt nicht 1 zu 1 den Verkaufspreis.
So weitergehts wir ham ja noch paar Millionen auszugeben ^^. WoW wurde in einem Zeitraum von 3 Jahren entwickelt. In diesen 3 Jahren haben wohl allein an dem Game mindestens 20 Menschen gearbeitet(Viel zu geringe Zahl. Im Handbuch stehen wohl mehr als 200 Menschen). Was heißt es wenn 20 Menschen 3 Jahre lang arbeiten? Jeden Monat bekommt jeder Angestellte öhm zirka 1000,- €(ja wieder viel zu wenig. Auf der entsprechenden Position sinds wohl doppelt und dreifach soviel) und da der Staat auch Steuern will, zahlt die Firma nicht 1000,- € sondern zusätzlich noch mindestens 500,-€ Steuern zusätzlich zu dem was der Arbeiter bekommt an den Staat.(Ich weiß nicht wies in Frankreich und in der USA sind, in Deutschland wären es aber 1000,- € also ~50%). Sind als in den 3 Jahren: 1500,- * 12 * 3 = 54.000,- €. Is doch ne menge Geld oder? Vorallem wenn man bedenkt mit welchen niedrigen Werten ich gerechnet habe. Nebenbei: Brutto nennt man das, was die Firma komplett zahlt. Also der Lohn des Arbeiters + die Steuern. Netto ist das was der Arbeiter nach Abzug der Steuern bekommt.
Zweite erlernte Regel: Menschen sind teuer. Wenn jemand Netto 1500,- € verdient dann zahlt die Firma 50% Steuern an den Staat für den Menschen!
Natürlich müssen solche Angestellten auch irgendwo arbeiten. Vorzugsweiße in einem Haus vor einem Schreibtisch ;). Tja und was gehört so zu nem Arbeitsplatz? Ein PC(gehn wir von einem 500,- € PC aus(ich weiß wieder sehr wenig aber hey egal :P ). Software für den PC. So ne Profisoftware fängt für eine Person bei 1000,- € an. Denken wir da an 3D Studio Max, Photoshop, Visual Studio und so weiter und so fort. Um nochmal auf das Haus zu kommen: Das muss auch gekauft werden. Und das Wasser und den Strom den die ganzen Angstellten verbrauchen muss natürlich auch jemand bezahlen. Fragt einfach eure Eltern was son normaler Haushald im Monat an Strom und Wasser kostet. In einer Firma wird viel mehr Wasser und Strom verbraucht. Wer mal ein Praktikum gemacht hat, weiß warum und wer mal zusammengerechnet hat wieviel ein PC frisst, weiß wie teuer sowas werden kann.
Gut Firma haben wir und Angstellte. Jetzt müssen wir das Produkt natürlich noch bewerben. Eine Seite in einer Spielezeitschrift kostet 10.000,- €(kann auch sein dass 2 Seite soviel kosten weiß ich nicht genau) und eine Minute im TV ebenfalls. Wer will zusammenrechnen was Blizzard für WoW an wichtiger Werbung ausgegeben hat? Ich nicht.
Dritte erlernte Regel: Nicht nur das Herstellen des Produkts gehört dazu sondern auch die Werbung.
So jetzt ist WoW im Handel und hoffentlich hat jetzt Blizzard durch den Verkauf gewinn gemacht. Wieso? Weil Blizzard eine Firma ist und jede Firma die keinen Gewinn macht, absolut schlecht ist. Ziel ist es ja Gewinn zu erwirtschaften Firmen sind ja keine Caritas. Nebenbei muss eine Firma wie Blizzard auch Geld auf die Seite legen für neue Spiele die sie entwickeln wollen.
Aber jetzt kommen noch die monatlichen 11,- € ins Spiel. Ich will das nicht zu stark ausbauen aber ich werf einfach mal paar Sachen in den Raum: Server. Ein moderner guter Server kostet in der Anschaffung 1-5000,- €. Ein Server steht aber nicht irgendwo sondern in einem Rechenzentrum in einem klimatisiertem Raum und einer Notfallstromversorgung, sollte mal das normale Stromnetz ausfallen. Natürlich auch mit geschultem Personal. Und logischerweiße hängen die Server nicht einfach am DSL-Modem sondern an einer richtigen Leitung zu den großen Routern.. Aber ich rede ja nur von einem Server is ja schwachsinn ;-). Allein ein Server im Spiel wie z.b. Guldan benötigt mehrere Server. Zum einen muss alles redundant vorhanden sein(doppelt) wegen Ausfällen etc. zum anderen auch damit man die Last auf mehrere Server legen kann. Öhm sollte mal jemand nachzählen wieviele Server mitlerweile online sind, kommt man auf ka 50? 100?. Klar gehen wärend der ganze Zeit auch der Support weiter. WoW wird auch ständig weiterentwickelt und den Gewinn darf man auch nicht vergessen.
Man sieht sehr viel Geld wird hier ausgegeben. Geld an die viele Menschen garnicht denken. Es sagt sich sehr leicht "ach ja da braucht man für WoW nen Server, stellt den irgendwo hin und dann läuft das alles".
Fall 2: Ein Cafe
Warum ich dieses Beispiel nehme? Ganz einfach weil sich erst wieder jemand darüber geärgert hat, dass ein Glas Wasser 2,- € kostet. Aber wir kennen ja die Regeln. Hier ist die Regel 2 das ausschlaggebende. Weder Wasser noch Cola kosten im großen Einkauf wirklich viel und machen auch nicht den Hauptanteil aus. Aber so ne Angstellte die euch das Glas bringt und die Leute die das Glas wieder sauber machen kosten Geld. Ebenfalls wichtig ist hierbei das Restaurant ansich. Es kostet vielleicht Miete die der Restaurantbesitzer bezahlen muss oder die Zinsen für den Kredit die er für den Kauf aufgenommen hat. Also stellt euch vor eine Person kommt reingelatscht und will nur ein Glas Wasser! Besetzt eine Tisch und will nur Wasser. Die Angestelte muss trozdem bedienen und das Glas muss auch wieder saubergemacht werden.
Fall 3: Obst u. Gemüse aus Deutschen Anbau vs aus dem Ausland
Damit man auch diese Sparte anspricht und auch die Unterschiede zwischen den Ländern nicht vergisst. In Deutschland hat man EU Gesetzte und Richtlinien an denen man sich halten muss. Ob nun die Richtlinie spezielle Pflanzenschutzmittel verbietet weil sie giftig sind oder ähnliches. Sowas macht den Anbau nicht leichter und auch nicht billiger. Aber man kann sich sicher sein, dass es eben eine bestimmte Qualität hat. Auch die Steuern von den Löhnen geht in die Kasse von Vater Staat und nicht in die Taschen eines anderen. Dadurch kosten sie zwar mehr aber es kommt auch uns zugute.
Fall 4: Quantität vs. Qualität
Gehört zwar nicht direkt zum "Was die Welt kostet" aber auch dadurch erhält man trozdem noch einen Einblick. Quantität heißt menge. Wenn ich auf Quantität stehe, bekomm ich 5 Billigpizzen wenn ich auf Qualität stehe, bekomme ich eine gute Pizza für den gleichen Preis. Das aktuelle Beispiel dazu wird ein Magnumeis sein und die billigvariante vom Aldi eine 3er Packung Bignutes für einen €. Klar 3 Eis gegen 1. Was ist besser? Bei einem Magnum wenn nur ein Kratzer drin ist, wird es weggeworfen. Knallhart das ist auch bei anderen Lebensmitteln wie Keksen oder sonst was so. So eine Produktionskontrolle kann sich ein Billighersteller nicht leisten. Der kann ein Eis nicht einfach wegwerfen nur weils da mal ne Delle hat. Aber alle 3 Bignutes hatten ausgelaufenes Eis also keinen perfekten Schokoladenmantel. Ein Magnum hat auch eine perfekte Form und eine immer gleichbleibende Qualität. Man kann 3 Bignutes ansehen und alle 3 sehen anders aus, ganz anders bei Magnums. Wo wird noch eingespart? Am Personal. Ich weiß es nich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Leute dort mehr verdienen und einen sicheren Arbeitsplatz haben. Auch die Qualität der Zutaten ist anders. Es werden alle Zutaten einzeln geprüft und sollte eine Probe einer Lieferung schlecht sein, wird sie einfach nicht angenommen. Ob es Nüsse oder Schokolade ist, ist hierbei egal. Auch werden alle fertigen Lieferungen noch mal stichprobenartig überprüft ob alles past. Sollte hierbei wieder etwas schlechtes auffallen, kann es gut sein, dass die ganze aktuelle fertige Produktion deshalb einfach vernichtet wird.
Die Frage die sich hierbei jeder selbst stellen muss: was kann ich mir leisten und wie oft. Wenn ich mir WoW nicht leiste kann, muss ich mir eben eine billigere Variante besorgen. Ob es Ultima ist, was ne 2d Grafik hat und auf Gratisservern mit Werbung finanziert wird oder ob ich in ein Cafe gehe und mich bedienen lasse oder einfach in den Supermarkt um die Ecke und mir das gleiche Produkt so kaufe. Was kann ich mir leisten und was will ich mir leisten muss jeder selbst entscheiden.
Aber ganz nebenbei: Ich steh bei Fertigpizzas eher auf Qualität als auf Quantität ;-)
Fall 1: Onlinegames und ihre monatlichen Kosten - World of Warcraft
Tja zuerst sieht man natürlich nur die 11,- € im Monat die man zahlen muss + die 40,- € damit man das Spiel überhaupt hat. Klingt am Anfang sehr viel vorallem wenn man bedenkt, dass WoW nicht nur in Deutschland verkauft wurde sondern auch weltweit um die 500.000 mal verkauft wurde. Klingt im ersten Moment sehr viel immerhin von paar Millionen € nur durch den Verkauf. Hier fangen spätestens die ersten an zu schreien: "Schweinerei viel zu teuer etc. etc."
Ja dann fangen wir mal an die Millionen auszugeben:
Lieferkosten, Verpackung und Vertrieb. Ist doch klar, dass Blizzard von den 40,- € nicht die kompletten 40,- € bekommt. Immerhin müssen die CD,s Handbücher etc. erst mal produziert und verschickt werden. Der Publisher will natürlich auch etwas vom Kuchen haben. A
Erste erlente Regel: Der Hersteller bekommt nicht 1 zu 1 den Verkaufspreis.
So weitergehts wir ham ja noch paar Millionen auszugeben ^^. WoW wurde in einem Zeitraum von 3 Jahren entwickelt. In diesen 3 Jahren haben wohl allein an dem Game mindestens 20 Menschen gearbeitet(Viel zu geringe Zahl. Im Handbuch stehen wohl mehr als 200 Menschen). Was heißt es wenn 20 Menschen 3 Jahre lang arbeiten? Jeden Monat bekommt jeder Angestellte öhm zirka 1000,- €(ja wieder viel zu wenig. Auf der entsprechenden Position sinds wohl doppelt und dreifach soviel) und da der Staat auch Steuern will, zahlt die Firma nicht 1000,- € sondern zusätzlich noch mindestens 500,-€ Steuern zusätzlich zu dem was der Arbeiter bekommt an den Staat.(Ich weiß nicht wies in Frankreich und in der USA sind, in Deutschland wären es aber 1000,- € also ~50%). Sind als in den 3 Jahren: 1500,- * 12 * 3 = 54.000,- €. Is doch ne menge Geld oder? Vorallem wenn man bedenkt mit welchen niedrigen Werten ich gerechnet habe. Nebenbei: Brutto nennt man das, was die Firma komplett zahlt. Also der Lohn des Arbeiters + die Steuern. Netto ist das was der Arbeiter nach Abzug der Steuern bekommt.
Zweite erlernte Regel: Menschen sind teuer. Wenn jemand Netto 1500,- € verdient dann zahlt die Firma 50% Steuern an den Staat für den Menschen!
Natürlich müssen solche Angestellten auch irgendwo arbeiten. Vorzugsweiße in einem Haus vor einem Schreibtisch ;). Tja und was gehört so zu nem Arbeitsplatz? Ein PC(gehn wir von einem 500,- € PC aus(ich weiß wieder sehr wenig aber hey egal :P ). Software für den PC. So ne Profisoftware fängt für eine Person bei 1000,- € an. Denken wir da an 3D Studio Max, Photoshop, Visual Studio und so weiter und so fort. Um nochmal auf das Haus zu kommen: Das muss auch gekauft werden. Und das Wasser und den Strom den die ganzen Angstellten verbrauchen muss natürlich auch jemand bezahlen. Fragt einfach eure Eltern was son normaler Haushald im Monat an Strom und Wasser kostet. In einer Firma wird viel mehr Wasser und Strom verbraucht. Wer mal ein Praktikum gemacht hat, weiß warum und wer mal zusammengerechnet hat wieviel ein PC frisst, weiß wie teuer sowas werden kann.
Gut Firma haben wir und Angstellte. Jetzt müssen wir das Produkt natürlich noch bewerben. Eine Seite in einer Spielezeitschrift kostet 10.000,- €(kann auch sein dass 2 Seite soviel kosten weiß ich nicht genau) und eine Minute im TV ebenfalls. Wer will zusammenrechnen was Blizzard für WoW an wichtiger Werbung ausgegeben hat? Ich nicht.
Dritte erlernte Regel: Nicht nur das Herstellen des Produkts gehört dazu sondern auch die Werbung.
So jetzt ist WoW im Handel und hoffentlich hat jetzt Blizzard durch den Verkauf gewinn gemacht. Wieso? Weil Blizzard eine Firma ist und jede Firma die keinen Gewinn macht, absolut schlecht ist. Ziel ist es ja Gewinn zu erwirtschaften Firmen sind ja keine Caritas. Nebenbei muss eine Firma wie Blizzard auch Geld auf die Seite legen für neue Spiele die sie entwickeln wollen.
Aber jetzt kommen noch die monatlichen 11,- € ins Spiel. Ich will das nicht zu stark ausbauen aber ich werf einfach mal paar Sachen in den Raum: Server. Ein moderner guter Server kostet in der Anschaffung 1-5000,- €. Ein Server steht aber nicht irgendwo sondern in einem Rechenzentrum in einem klimatisiertem Raum und einer Notfallstromversorgung, sollte mal das normale Stromnetz ausfallen. Natürlich auch mit geschultem Personal. Und logischerweiße hängen die Server nicht einfach am DSL-Modem sondern an einer richtigen Leitung zu den großen Routern.. Aber ich rede ja nur von einem Server is ja schwachsinn ;-). Allein ein Server im Spiel wie z.b. Guldan benötigt mehrere Server. Zum einen muss alles redundant vorhanden sein(doppelt) wegen Ausfällen etc. zum anderen auch damit man die Last auf mehrere Server legen kann. Öhm sollte mal jemand nachzählen wieviele Server mitlerweile online sind, kommt man auf ka 50? 100?. Klar gehen wärend der ganze Zeit auch der Support weiter. WoW wird auch ständig weiterentwickelt und den Gewinn darf man auch nicht vergessen.
Man sieht sehr viel Geld wird hier ausgegeben. Geld an die viele Menschen garnicht denken. Es sagt sich sehr leicht "ach ja da braucht man für WoW nen Server, stellt den irgendwo hin und dann läuft das alles".
Fall 2: Ein Cafe
Warum ich dieses Beispiel nehme? Ganz einfach weil sich erst wieder jemand darüber geärgert hat, dass ein Glas Wasser 2,- € kostet. Aber wir kennen ja die Regeln. Hier ist die Regel 2 das ausschlaggebende. Weder Wasser noch Cola kosten im großen Einkauf wirklich viel und machen auch nicht den Hauptanteil aus. Aber so ne Angstellte die euch das Glas bringt und die Leute die das Glas wieder sauber machen kosten Geld. Ebenfalls wichtig ist hierbei das Restaurant ansich. Es kostet vielleicht Miete die der Restaurantbesitzer bezahlen muss oder die Zinsen für den Kredit die er für den Kauf aufgenommen hat. Also stellt euch vor eine Person kommt reingelatscht und will nur ein Glas Wasser! Besetzt eine Tisch und will nur Wasser. Die Angestelte muss trozdem bedienen und das Glas muss auch wieder saubergemacht werden.
Fall 3: Obst u. Gemüse aus Deutschen Anbau vs aus dem Ausland
Damit man auch diese Sparte anspricht und auch die Unterschiede zwischen den Ländern nicht vergisst. In Deutschland hat man EU Gesetzte und Richtlinien an denen man sich halten muss. Ob nun die Richtlinie spezielle Pflanzenschutzmittel verbietet weil sie giftig sind oder ähnliches. Sowas macht den Anbau nicht leichter und auch nicht billiger. Aber man kann sich sicher sein, dass es eben eine bestimmte Qualität hat. Auch die Steuern von den Löhnen geht in die Kasse von Vater Staat und nicht in die Taschen eines anderen. Dadurch kosten sie zwar mehr aber es kommt auch uns zugute.
Fall 4: Quantität vs. Qualität
Gehört zwar nicht direkt zum "Was die Welt kostet" aber auch dadurch erhält man trozdem noch einen Einblick. Quantität heißt menge. Wenn ich auf Quantität stehe, bekomm ich 5 Billigpizzen wenn ich auf Qualität stehe, bekomme ich eine gute Pizza für den gleichen Preis. Das aktuelle Beispiel dazu wird ein Magnumeis sein und die billigvariante vom Aldi eine 3er Packung Bignutes für einen €. Klar 3 Eis gegen 1. Was ist besser? Bei einem Magnum wenn nur ein Kratzer drin ist, wird es weggeworfen. Knallhart das ist auch bei anderen Lebensmitteln wie Keksen oder sonst was so. So eine Produktionskontrolle kann sich ein Billighersteller nicht leisten. Der kann ein Eis nicht einfach wegwerfen nur weils da mal ne Delle hat. Aber alle 3 Bignutes hatten ausgelaufenes Eis also keinen perfekten Schokoladenmantel. Ein Magnum hat auch eine perfekte Form und eine immer gleichbleibende Qualität. Man kann 3 Bignutes ansehen und alle 3 sehen anders aus, ganz anders bei Magnums. Wo wird noch eingespart? Am Personal. Ich weiß es nich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Leute dort mehr verdienen und einen sicheren Arbeitsplatz haben. Auch die Qualität der Zutaten ist anders. Es werden alle Zutaten einzeln geprüft und sollte eine Probe einer Lieferung schlecht sein, wird sie einfach nicht angenommen. Ob es Nüsse oder Schokolade ist, ist hierbei egal. Auch werden alle fertigen Lieferungen noch mal stichprobenartig überprüft ob alles past. Sollte hierbei wieder etwas schlechtes auffallen, kann es gut sein, dass die ganze aktuelle fertige Produktion deshalb einfach vernichtet wird.
Die Frage die sich hierbei jeder selbst stellen muss: was kann ich mir leisten und wie oft. Wenn ich mir WoW nicht leiste kann, muss ich mir eben eine billigere Variante besorgen. Ob es Ultima ist, was ne 2d Grafik hat und auf Gratisservern mit Werbung finanziert wird oder ob ich in ein Cafe gehe und mich bedienen lasse oder einfach in den Supermarkt um die Ecke und mir das gleiche Produkt so kaufe. Was kann ich mir leisten und was will ich mir leisten muss jeder selbst entscheiden.
Aber ganz nebenbei: Ich steh bei Fertigpizzas eher auf Qualität als auf Quantität ;-)
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